lieber lieber

 

es ist ihm egal

lassen andere

die Korken knallen

das Gegenteil

von Schlaflosigkeit

hat ihn befallen

er fühlt sich so

unsagbar leer

und ausgelaucht

in der Sinnlosigkeit

ist alles

Lächeln verbraucht

die Augen

ganz fest

geschlossen

das Leben

verlebt

das Pulver verschossen

jeder Gedanke

ist vielleicht schon

einer zu viel

taumelnder

Gleichschritt

ganz ohne Ziel

unterdrückte

Reaktionen

bedeutungslos

die Schatten

der Nacht

riesengroß

so vieles

ist umgefallen

und will liegen bleiben

möchte

mit der Leere

die Leere vertreiben

alles

wurde schon

irgendwie gesagt

nichts

was bleibt

keiner der fragt

Müdigkeit

hat die

Oberhand gewonnen

es war

nicht geplant

doch es ist so gekommen

da plötzlich

singt ein Vogel

so lieblich und schön

ganz langsam

beginnt er

es zu versteh`n

das Vögelchen

singt von

der Schönheit

des Lebens

jede Minute

ist kostbar

und nichts ist vergebens

die Natur explodiert

so kraftvoll

und bunt

es braucht

zum Leben

doch keinen Grund

die Liebe

die Sonne

der Wind und das Meer

die Sterne natürlich

und da gibt`s

noch viel mehr

all das Schöne

hier aufzuzählen

würde den Rahmen sprengen

es ist

unvorstellbar

es sind solche Mengen

wunderbarer Dinge

die täglich

passieren

schon der Gesang

eines Vögelchens

scheint das zu reflektieren

freudige

Erregung

vibriert in der Luft

Schönheit

und Klänge

und vom Leben der Duft

da fallen ihm

die Augen zu

schon wieder ist er eingeschlafen

er träumt von

fernen Galaxien

und von dem Kutter im Hafen

auch das Vögelchen

ist ganz kurz

eingenickt

vielleicht träumt es

von der Liebe

oder wie es Futter pickt

träumen

und wachen

mit allen Sinnen

das gehört zusammen

nur das Gleichgewicht

sollte stimmen

so vieles

ist schön

wenn man es möchte

natürlich

nicht alles

es gibt auch das Schlechte

warum sollte man nicht

träumen dürfen

von Frieden und Liebe

von einer Welt ohne Terror

mit neuen Präsidenten

und ohne Abschiebungsflüge

ohne lügende Konzerne

oder korrupte Banken

von einer Welt ohne Hass

ohne Diktatoren

und brennender Lunte

am Pulverfass

ach das Vögelchen

hat es gut

es ahnt nichts von alledem

so wunderschön

sein kleines Lied

es sollte nie vergeh`n

 

© J.C.P.

 

 

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